Konflikte sind ein natürlicher Bestandteil menschlicher Beziehungen.
Entscheidend ist dabei nicht, ob Konflikte entstehen, sondern wie wir mit ihnen umgehen. Mediation bietet einen geschützten Rahmen, in dem unterschiedliche Sichtweisen gehört, Bedürfnisse sichtbar gemacht und neue Lösungen entwickelt werden können.
Der interaktive Vortrag verbindet die Grundlagen der Mediation mit Aspekten von Achtsamkeit, Entspannung und bewusster Kommunikation. Dabei wird betrachtet, wie innere Haltung und persönliche Wahrnehmung unsere Konfliktfähigkeit beeinflussen.
Themenschwerpunkte
1. Konflikte verstehen – was passiert bei Streit?
Entstehung von Konflikten und Eskalationsmustern
Unterschied zwischen Sachkonflikt, Beziehungskonflikt und Bedürfnis-Konflikt
Warum wir im Streit oft nicht mehr zuhören, sondern reagieren
2. Mediation als Raum für Verständigung
Grundprinzipien der Mediation
Neutralität und Allparteilichkeit
Vom Gegeneinander zum gemeinsamen Lösungsraum
3. Ego-Modus und bewusstes Ich-Handeln
Unterschied zwischen „Ich muss mich durchsetzen“ und „Ich übernehme Verantwortung“
Abgrenzung ohne Angriff
Eigene Bedürfnisse erkennen und respektvoll vertreten
4. Achtsamkeit und Entspannung im Konflikt
Wahrnehmen statt sofort bewerten
Umgang mit Stressreaktionen
Innere Ruhe als Grundlage für gute Kommunikation
5. Gewaltfreie Kommunikation (GFK)
Beobachtung statt Bewertung
Gefühle wahrnehmen und ausdrücken
Bedürfnisse erkennen
Bitten formulieren statt Forderungen stellen
Nutzen für Teilnehmende
Die Teilnehmenden erhalten Impulse, Konflikte bewusster wahrzunehmen, eigene Reaktionsmuster zu erkennen und durch achtsame Kommunikation mehr Klarheit, Respekt und Verbindung im Umgang miteinander zu schaffen.
Bitte beachten Sie: Dieser Vortrag kann keine individuelle Beratung oder Therapie ersetzen.
Der Kurs findet ab 8 Personen statt.